Schlagwort: Ich

Es geht mir gut

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Ich bin, was ich erlebe
Geboren in Schmerzen
Gelebt die Not
Erfahren den Verlust
Die Lieblosigkeit
Ignoranz und Brutalität
Ich wurde gemacht
Aus Liebe und Obhut
Behütet und beschützt
Brach aus
Um Leben zu erfahren
Verwirrt durch Grausamkeit
Hass und Neid
Um reumütig zur Liebe
Zurückzukehren
Die mir beschert wurde
Die die Welt mir verwehrte
Ich bleibe Zuhause
In meinem Nest
Nachdem ich Leben
Menschen, Länder kennenlernte
So dankbar geworden
Leben auf der Sonnenseite
Nun weiß ich es zu schätzen
Ohne die Welt, die Menschen zu kennen
Zu erleben und erfahren zu haben
Wäre ich niemals so dankbar
Dass Leid und Not
Mich nur berührten
Ich so viele Grausamkeiten
Nicht erleben musste
Um mich und
Mein kleines Leben
Dankbar anzunehmen.
Es geht mir so gut.
Copyright Sabine Adameit

Opfer

versagen
Täter…Opfer

Du bist es nicht
Wirst nicht geboren
Als Opfer
Lässt es mit dir machen
Glaubst es selber
Irgendwann
Macht sie sich selbstständig
Diese Opferhaltung
Es liegt in deiner Hand
Dich so zu sehen
Oder den anderen Weg zu wählen
Ohne zum Täter zu werden
Deine Entscheidung
Dein Schicksal in die Hand zu nehmen
Egal, was dir angetan wurde
Irgendwann ist die Zeit
Für deine Wahl
Du machst oder
Du nimmst an
Es gehören immer zwei dazu
Ein Täter und ein Opfer
Den einen gibt es
Nicht ohne den anderen
Keine Entschuldigung
Keine Schuldverschiebung
Letztlich
Geht es nur um dich
Und deine Wahl.
Copyright Sabine Adameit

Resumee

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Erkenntnis

Verirrt, oft geirrt
War so sicher
Und lag so falsch
Neu erkannt, umbenannt
So vieles nicht verstanden
Oder viel zu spät
Immer wieder verkannt
Chancen, Wünsche
Ideale und Ziele
So oft abgelenkt
Vom Weg abgekommen
Mich nicht ernst genommen
Unwichtiges verfolgt
Ich untergeordnet
Zum Schweigen verurteilt
So viele Fehler
Halfen mir
Meinen Weg zu finden
Über viele Umwege
Gestolpert auf begradigten Pfaden
Um das Eigene
Das Ziel zu erkennen
Was wären wir ohne unser Fehl
Ohne falsche Entscheidungen
Ohne unsere Missgeschicke
Was hätten wir gelernt
Wenn wir nur hinterhergelaufen wären
Gefolgt und gehorcht hätten
Wir sind
Was wir sind
Nur durch eigene Fehler
Erkenntnis und Scham
Reue und Revidieren
Hinterfragen und Umdenken
Mit Glück
Finden wir so den einzig richtigen
Unseren eigenen Weg.
Copyright Sabine Adameit

Land der Träume

Spirit
Träume

 

Geh mit mir
in das Land deiner Träume
in das Unbekannte,
lass dich ein auf
Neues, Warmes, Weiches,
Schönes und Unerfahrenes.
Lass dich ein
auf deine Gedanken, Gefühle,
spüre dich, dein Selbst,
deine Wahrnehmung.
Wie fühlst du dich?
Macht es dir Angst?
Bleibst du bei dir?
Oder schweifen deine Gedanken
weg von dir,
zu Wolken,
die du nicht fassen kannst.
Gedanken, die dir entgleiten?
Geh zu dir,
geh in dich,
erlebe dich, erfahre dich,
in allen Facetten,
dem Guten, dem Bösen,
der Freude, dem Schmerz.
Wo bist Du?
Wer bist du?
Lässt du dich auf dich ein?
Gar nicht so einfach,
obwohl es so klingt.
Weißt du wirklich,
wer du bist,
was du bist?
Summe deiner Erfahrungen,
deiner Gedanken,
dener Schmerzen,
deiner Freude.
Bist du Verstand oder Gefühl?
Kannst du beides in Einklang bringen,
bist du eine Einheit
zu deinem Gefühl,
deinem Denken, deiner Erfahrung?
Siehst du dich,
wie du bist
oder wie andere dich sehen.
Erkennst du dein wahres Ich
oder interpretierst du dich
aus Meinungen anderer?
Wer bist du,
wo stehst du?
Was bist du?
Summe deiner Erfolge?
Oder deiner Misserfolge?
Kannst du beides in Einklang bringen?
Wann ruhst du in dir?
Wenn die Sonne scheint
oder auch,
wenn du den grauen Himmel siehst?
Liebst du die Nacht,
wie die Sonne?
Magst du dich
auch bei Misserfolgen?
Ruhst du in dir,
auch wenn du dich mal nicht magst?
Magst du dich auch,
wenn du in die Irre gehst?
Wenn du nicht so reagierst,
wie du es von dir erwartest?
Nimmst du sie an,
deine Fehlbarkeiten,
deinen Zorn,
deine Wut,
deine Stimmungen,
die du dir manchmal
nicht erklären kannst?
Wenn du dich so akzeptierst,
mit allen Fehlbarkeiten,
Schwächen, Hilflosigkeit,
Fragen, auf die du keine Antwort weißt,
kannst du damit leben?
Mit dieser Unvollkommenheit,
mit dieser Hilflosigkeit,
mit dieser Angst
vor dem Unbekannten,
vor dem Unerwarteten,
vor dem,
was ganz tief in dir steckt?
Was du verdrängst
und ganz tief verbirgst,
wegschiebst und vergisst?
So viele Fragen
und Antworten in dir.
Lass dich auf sie ein,
geh in die Tiefe,
dort ist die Antwort,
auf deine ungesteĺlte Frage.
Geh in das Land deiner Träume,
dort findest du die Antwort.
Copyright S. Adameit