Schlagwort: Erkenntnis

Menschlichkeit

We are all connected
In deiner Hand

Glück und Zufriedenheit
Können lethargisch machen
Können lähmen
Unglück und Leid
Soweit weg vom Alltag
Gewalt und Armut
Nur noch Erinnerung
Hunger Arbeitslosigkeit
Schmerzende Einsamkeit
Endlich weit weg
Doch nie vergessen
Immer in Erinnerung
Leid Not Trauer
Verzweiflung Versagen
Existenzangst Selbstzweifel
Ein Leben lang gekämpft
Immer wieder aufgestanden
Immer wieder neu angefangen
Und so viel gelernt
Freude und Trauer
Nah beieinander
Niemals Stillstand
Leben annehmen
Immer wieder
Den Kampf aufnehmen
Mit allen Anforderungen
Allen Unbilden und Glücksmomenten
Nichts möchte ich missen.
Wenn es mir nun gut geht
Werde ich niemals vergessen
Und mich umso mehr
Um Menschen bemühen
Die verzweifeln
Keine Kraft mehr haben
Hilflos und unverschuldet
Leiden müssen
Das Elend der Welt
Kann ich nicht verändern
Meinen Freunden
Meinen Nachbarn
Meinem Gegenüber
Meinen Mitbürgern
Reiche ich meine Hand
Egal welcher Nationalität
Welcher Hautfarbe
Oder Herkunft
Ich hätte nichts gelernt
Aus meinem Leben
Wenn ich nicht helfen würde
Obwohl ich es kann.
Ist das nicht
Der Sinn unseres Daseins?
Annehmen und geben können
Wie es die Situation erlaubt
Sich helfen lassen
Und unterstützen
Wenn ich die Kraft
Und die Möglichkeit habe
Diese Erfahrungen in
Einklang zu bringen
Das zeichnet das
Menschsein aus.
Copyrights Sabine Adameit

Mein Wegweiser

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Moon

Da ist er wieder
In voller Schönheit
Wusste ich es doch
Kann nicht schlafen
Meine Gedanken kreisen
Wieder einmal
Wie so oft
Wenn der Mond
Mich inspiriert
Eine seltsame Unruhe
Überkommt mich
So vieles geht mir
Durch den Kopf
Wenn er sich
In seiner Kraft
Und Stärke zeigt
Mein Schild
Mein Schutz
Der große Mond
In all seiner Weisheit
Die er mir übergibt
Die in mich eingeht
Die mir den Weg zeigt
Den einzig richtigen
Klar und deutlich
Strahlend und
So einfach
Wird mein Leben
Wenn er mich erleuchtet
Sein Licht mich führt
Mich beruhigt
Und alles so einfach macht
Mein Mond
Mein Helfer
Mein Wegweiser
Copyright Sabine Adameit

Es geht mir gut

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Ich bin, was ich erlebe
Geboren in Schmerzen
Gelebt die Not
Erfahren den Verlust
Die Lieblosigkeit
Ignoranz und Brutalität
Ich wurde gemacht
Aus Liebe und Obhut
Behütet und beschützt
Brach aus
Um Leben zu erfahren
Verwirrt durch Grausamkeit
Hass und Neid
Um reumütig zur Liebe
Zurückzukehren
Die mir beschert wurde
Die die Welt mir verwehrte
Ich bleibe Zuhause
In meinem Nest
Nachdem ich Leben
Menschen, Länder kennenlernte
So dankbar geworden
Leben auf der Sonnenseite
Nun weiß ich es zu schätzen
Ohne die Welt, die Menschen zu kennen
Zu erleben und erfahren zu haben
Wäre ich niemals so dankbar
Dass Leid und Not
Mich nur berührten
Ich so viele Grausamkeiten
Nicht erleben musste
Um mich und
Mein kleines Leben
Dankbar anzunehmen.
Es geht mir so gut.
Copyright Sabine Adameit

Mein Traum

ostern
Jenseits

Jenseits unserer Vorstellung
Unserer Erfahrung und Erkenntnis
Unserer Bildung, unseres Wissens
Leben Gedanken, Ideen
Phantasien, Intelligenzen
Könnte es sein,
Dass es andere Welten gibt
Unserem Horizont
Weit überlegen
Weise und friedvoll
Harmonisch und freundlich
Universen, die miteinander
Im Einklang leben
Ohne Feindschaft
Ohne Kriege
Jeder hat sein Auskommen
Hunger und Not
Vollkommen unbekannt
Eine Gemeinschaft
Mit einem Ziel
Zu forschen, zu lernen
Mit sich im Einklang zu sein
Einig in Geist
Und Seele
Ohne Hass und Neid
Ohne Eigennutz und Egozentrik
Ohne Aggressionen und Bosheit

War das ein schöner Traum
Vom Jenseits
Copyright Sabine Adameit

Hilfe

Ich erlaube mir
… an mich zu denken

Du gehst deinen Weg
Des geringsten Widerstandes
Hilfst allen
Ohne dir zu helfen
Verstehst alle
Ohne dich zu verstehen
Wann wirst du erkennen
Dass du nur helfen kannst
Wenn du mit dir
Im Reinen bist
Wie willst du Wunden heilen
Wenn deine noch bluten
Wie kannst du
Anderen helfen
Wenn du nicht erkennst
Dass deine Seele weint
Höre auf dich
Besinne dich
Und dann
Erst dann
Bist du bereit
Dich um
Andere zu kümmern.
Hilf dir selbst
Dann kannst du anderen helfen
Geh deinen Weg
Um anderen
Wege aufzuzeigen
Du kannst es
Nicht allen recht machen
Bleib bei dir
Dann kannst du
Für andere da sein
Besinne dich
Lausche deiner Seele
Deine Erfüllung
Ist nicht
Es anderen Recht zu machen
Sondern deine Träume
Zu erfüllen
Ruhst du in dir
Erst dann bist du fähig
Anderen zu helfen
Du findest deinen Frieden nicht
Indem du für andere da bist
Vorher muss der Frieden
In dir ruhen.
Copyright Sabine Adameit

Kindheit

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Kindheit

 

Mit lautem Schrei
Tanze ich in diese Welt
Ertaste und erfühle sie
Fange an sie zu begreifen
Krabbel mich in sie hinein
Gehe meine ersten Schritte
Tappe immer wieder daneben
Um zu lernen
Zu begreifen
Rieche schmecke
Probiere erahne
Mein Ziel
Stolpernd und neugierig
Falle und lerne
Stehe auf
Und erkenne
Fange an zu leben
Nehme wahr
Begreife im
Wahrsten Sinne
Des Wortes
Weisheit in mir
Ohne Fehl
Einfach ich
Krabbelnd, kriechend
Langsam stehend
Oder laufend
Farben, Laute
Gefühle ahnend
Leben beginnend
Neugierig und naiv
Offen für die Welt
Ihre Menschen
Ihre Widersprüche
Langsam begreifend
Gefühle, Liebe
Wahrheiten, sie sind
Nicht so, wie sie scheinen
Ich habe laufen gelernt
Und erkannt
Dass Leben nicht einfach
Einfach ist
Worte nicht ehrlich
Gefühle so schwierig
Gedanken oft so wirr
Es ist so schwierig
Den richtigen Weg
Zu finden
In diesem Leben
In dieser Welt
Ist Kindheit so schwer.
Copyrights Sabine Adameit

Erkenntnis

Music in the Air

Dieses Leben hast du in der Hand
Du kannst es tanzen
Oder erkämpfen
Erarbeiten oder
Fliessen lassen
Du kannst es annehmen
Oder dich wehren
Du kannst es nur ändern
Wenn du dich änderst
Leben ist kein Kampf
Du nimmst es an
Oder wehrst dich dagegen
Du erkennst
Dass es dich führt
Oder weigerst dich
Deinen Weg zu gehen
So wie das Leben ihn dir aufzeigt
Er ist vorbestimmt
Nimm ihn an
Oder kämpfe einen
Aussichtslosen Kampf
Der dir dein Leben
Schwer macht
Nimm es an
Das Leben
Lass es fließen
Schwimme im Fluss
Des Erlebens
Der Erkenntnis
Dort findest du
Deinen Weg.
Copyrights Sabine Adameit

Herbst

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Herbst

Der Herbst der Jahre
Wirft trübe Schleier
Haare werden grau
Erinnerung in klarem Nebel
Heute wird unwichtig
Gestern war das Leben
Das aktive, schmerzhafte,
Schöne, lebendige
Körper rächt sich nun
Am früheren Raubbau
Schritte werden schwer
Bewegung mühsam
Geist bleibt rege
Wenn Gott will
Ist es Gnade
Oder Fluch?
Träumen von der Kraft
Der Energie
Die einst mal war
Vergessen wäre manchmal Segen
Doch Verstand bleibt gnadenlos
Hilfreich nun
Die Besonnenheit und Milde
Vergeben wird leichter
Gnädiger, verständnisvoller
Wirst du nun
Nach den vielen Fehlern
Aus denen du lerntest
Jugend kommt immer näher
In der Erinnerung
Wild und ungezähmt
Mit großen Zielen
Die du verwirklicht hast
Oder die sich zerschlugen
Rückblick in Harmonie
Im Ohrensessel
Mit Decke auf dem Schoß
Mildes Lächeln
Genießerische Sehnsucht
Nach den Tagen
Im Frühling
Den Tänzen im Sommer
Den Phasen des Aufbaus
Des Nestbauens
Nun begehen sie deine Fehler
Deine Kinder
Denen du so vieles
Ersparen wolltest
Und du lernst
Sie müssen sie selber begehen
Ihre eigenen Lehren
Daraus ziehen
Wie schön
Du hast es hinter dir
Keine Zwänge mehr
Keine Pflichten
Nur noch du
Deine Vergangenheit
Dein Leben
Und dessen Früchte
Der Herbst der Jahre
Die Zeit für ein Resumee
Zeit zu verzeihen
Anzunehmen und sich
Einfach nur zurückzulehnen.
Du erwartest den Winter
Leicht ängstlich
Aber auch erwartungsvoll.
Jetzt ist die Zeit
Nur an dich zu denken
Dich zu verwöhnen
Andere machen zu lassen
Und sich daran zu erfreuen.
Copyright S. Adameit