Monat: August 2016

Irgendwann

Geburtstag
Irgendwann

 

Wenn ich nicht mehr bin
Möchte ich
Der Wind in deinen Haaren sein
Die Luft, die du atmest
Der Stern, den du anblickst
Die Sonne
Die auf dich scheint
Der Mond
Der dich behütet
Der Regen, der dich erfrischt
Eine Schneeflocke
Die sanft deine Nase küsst
Der Donner, der dich warnt
Ein Blitz,
Der dich nicht trifft
Der Baum,
Der dich beschützt
Eine Welle
Die dich sanft umspült
Die Rose
Die nur für dich blüht
Der Himmel,
Der dich sanft umhüllt
Das Gras, auf dem du liegst
Irgendwann
Wenn ich nicht mehr bin
Werde ich immer bei dir sein.
Copyright Sabine Adameit

Die Nacht

Moon
Nacht

 

Sterne bedecken mich mit Ewigkeit
Wind küsst mich sanft
Nacht hüllt mich ein
Bedeckt mich mit Ruhe
Luft so süß
Hüllt mich ein
In die Geheimnisse
Des Lebens, der Natur
Sie nimmt mich auf,
Nimmt mich an
Reicht mir die Hand
Wir werden eins
Atmen, riechen
Erleben, erfahren
Aufnehmen, annehmen
Nacht, du gibst mir das Gefühl
Eins mit der Natur zu sein
Strahlst Ruhe aus
Besonnenheit, Gelassenheit
Finde mich in dir
Gebe mich dir hin
Dunkelheit, die strahlt
Mir Vertrauen gibt
Mut macht und entspannt
Zeigst mir, wie einfach das Leben ist
Du bist einfach da
Bedeckst mich mit deiner Gelassenheit
Kühlst mich ab
Lässt mich vergessen
Den harten Tag
Bist meine Sonne in der Nacht
Bist immer bei mir
Mal mit Wolken, mit Sternen,
Mal mit Vollmond,
Mal in Finsternis
Leckst die Wunden des Tages
Schenkst mir das Vergessen
Den Schlaf.
Copyright Sabine Adameit

Endlich

me and md
Endlich

 

Endlich
Bin ich mit mir im Reinen
Habe ich meinen Weg gefunden
Gehe ich geradeaus
Brauche keine Umwege mehr
Lebe, wie es mir gefällt
Sage, tue, was ich denke,
Was ich empfinde
Lasse mich nicht mehr gängeln
Stehe zu mir
Zu meinen Fehlern und Schwächen
Genieße meine Kraft
Lass mich nicht mehr beirren
Verlasse mich auf mein Urteil
Meine Erfahrung, meine Erkenntnis
Erlaube mir Fehler
Die mich so viel lehrten
Liebe meine Schwächen
Bin stolz auf das,
Was ich erreichte
Endlich
Lass ich das Leben fließen
Mal mit starker Strömung
Mal lasse ich es plätschern
Nehme ich es
Wie es kommt
Das Leben, die Menschen
Die Sorgen, das Glück
Den Erfolg, die Missgeschicke
Endlich
Stehe ich mitten im Leben.

Copyright Sabine Adameit

Fremder

Mercy
Mercy

Ein Fremder steht vor deiner Tür
Er sieht nicht aus , wie du
Er hat einen dunklen Teint
Schwarze Locken, tiefbraune Augen
Er fragt, ob du Arbeit für ihn hast
Er will kein Geld,
Er hat Hunger und
Braucht ein Dach über dem Kopf
Weist du ihn zurück?
Schließt du die Tür
Schließt du dein Herz?

Ein Fremder steht an der Grenze
Viel zu leicht bekleidet
Für dieses Land und sein Klima
Er hat kein Gepäck,
Seine Familie steht zitternd hinter ihm
Er hat keine Papiere
Er ist geflohen und froh,
Dass er überlebt hat
Ihr schließt eure Grenzen
Und nennt euch EU?

Unternehmer, Politiker
Ihr habt Familie
Wie dieser Fremde
Ihr habt ein Herz
Ihr liebt , ihr leidet
Ihr seid Menschen
Warum macht ihr aus eurem Herzen
Eine Mördergrube
©Sabine Adameit

Natur

Life
Nature

 

Stiller und stiller wird sie
Weint leise vor sich hin
Sie hat gekämpft
Sie hat sich gewehrt
Immer wieder gemahnt
Gewarnt und erklärt
Um Verstand und Verständnis gebeten
Mit viel Liebe und Geduld
Mit Empathie und Toleranz
Akzeptanz und Duldung
Immer wieder brach sie das Schweigen
Nun hüllt sie sich in ihren Schleier
Der Trauer, der Verzweiflung
Der Hoffnungslosigkeit
Es tut so weh
Sie spürt diesen Schmerz
Körperlich und tief in sich
Sie weiß, bald muss sie sich trennen
Mensch oder Natur
Sie hat es immer wieder versucht
Vergeblich, ohne Verstand
Wütet Mensch, als würde er sie nicht brauchen
Bald kommt die Zeit
Da wird sie ihre Wunden lecken
Und wieder in sich ruhen
Mensch du hast sie nicht verdient
Die Natur
©Sabine Adameit