Monat: März 2016

Ist das nichts?

Die Welt bricht zusammen
während wir eine neue aufbauen
Schlechtes Gewissen
Glück zu zweit
im Elend der Welt,
dürfen wir glücklich sein,
wenn Menschen leiden,
wenn Menschen sterben,
nur weil sie in einem anderen Land
auf einem anderen Kontinent geboren sind?
Wir können nicht die Welt retten,
wir können unseren kleinen Teil beitragen
zur Menschlichkeit
zur Empathie,
aber wirklich helfen können wir nicht.
Keinen interessiert unser Glück,
genauso wenig wie die Welt
das Elend der Menschen interessiert.
Wir leben unser Glück,
unsere Liebe und jeder,
der Hilfe braucht,
ist bei uns willkommen.
Mehr können wir nicht tun.
Vielleicht hilft unsere Liebe,
unser Zusammensein
anderen Menschen?
Ich denke,
mehr können wir nicht tun.
Wir sind eine Einheit
und versuchen anderen
Liebe vorzuleben
Ist das nichts?

S.Adameit

Hey

Hey weißt du eigentlich wie sehr ich dich begehre dich in mich hinein schlürfe wenn du dich unbeobachtet fühlst das sind die schönsten Momente Ich weiß ich kann meine Liebe … Weiterlesen von Hey

Leben

Lieben
Loslassen
Lernen
Lachen
Langeweile
Langmut
Lorbeeren
Laufen
Labern
Lauschen
Lechzen
Leere
Liegen
Lehren
Loben
Leichtsinn
Leichtigkeit
Leiden
Lenken
Lesen
Leuchten
Liebsein
Lindern
Loben
Locken
Lodern
Laben
Lohnen
Lustigsein
Lechzen
Lähmen
Lärmen
Läutern
Löchern
Lügen
Lösen
Lamentieren
Landen…
Leben eben
©S. Adameit

Schmerz

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Lacrima

Schmerz,
endlich zeigst du dich.
So viele Tode,
die ich vor Erstarrung
nicht betrauern konnte.
So viele Tode
in so kurzer Zeit.
Es ist,
als ob die Gefühle abschalten,
weil Mensch
sie nicht ertragen kann.
Schmerz ist nur
bis zu einem gewissen
Grade zu spüren,
dann fällt man
in einen Schockzustand.
Gnade der Natur.
Du bekommst nur soviel,
wie du erträgst.
Schmerz,
Verlust,
Trauer,
Entscheidung
du darfst sie treffen,
bei Tieren,
dort darfst du lindern.
Bei Menschen
stehst du hilflos daneben
und musst das Leiden mitansehen.
Kannst nicht helfen,
kannst nichts abnehmen.
Vielleicht lindern
durch Verständnis
und Dasein,
kümmern und pflegen.
Schmerz so hilfreich
und so grausam.
Der Tod naht,
bei Menschen wartest du auf ihn,
bei Tieren entscheidest du.
Du darfst helfen,
aber du bist angewiesen
auf deine innere Stimme.
Wann quält sich dein geliebter Gefährte,
wann ist es soweit?
Tod kann Freund und
Quäler sein.
Verlust,
immer schlimm.
Aber es geht nun nicht um mich.
Es geht um meinen Partner,
meinen Freund,
meine Lieben,
meine Seelenverbündeten.
Tier,
dir darf ich helfen.
Mensch,
dich muss ich leiden sehen.
Für dich kann ich nur da sein,
um dein Leiden zu lindern.
Aber was ist das schon?
Schmerz, Leid,
das kann ich dir nicht abnehmen.
Schmerz,
du tust so weh.
©S. Adameit

Unsichtbar

Unsichtbar
mit dem Alter
ganz einfach so.
Du gehst durch die Menge,
bist einfach nicht mehr da.
Vorbei die sehnsüchtigen Blicke
nach der Schönheit,
die du einmal warst.

Du bist alt
du bist vielleicht noch ansehnlich,
vielleicht noch attraktiv,
aber eben alt.
Ein typisches Frauen Problem,
wie bei Männern
der Bauch dicker
und die Haare dünner werden.
Falten, Orangenhaut,
Figur deformiert,
aber der Geist,
der bleibt jung.
Du bleibst das kleine Mädchen.
Schaust in den Spiegel
und erkennst dich nicht.
Hey, grade habe ich noch getanzt,
geliebt,
Fehler bereut,
Mist gebaut,
nichts ändert sich.
Du lernst dazu,
aber du bleibst,
das kleine Mädchen.
Nur der Spiegel,
der zeigt
eine alte Frau.

©S. Adameit