Wenn ich still werde

bin ich sehr traurig,

dann weiß ich nicht mehr weiter,

dann kämpfe ich nicht mehr.

Dann gebe ich auf.

Dann füge ich mich,

verzweifele, bin ratlos

und hoffnungslos.

Dann bin ich allein,

ganz alleine

und keiner weiß,

wie es mir geht,

denn ich bleibe freundlich,

ich lächle nach außen.

Dann wirke ich arrogant

und überheblich

und ich weiß,

keiner versteht mich.

Dann ist keiner da,

der an meiner Seite ist,

der mich durchschaut.

Dann bin ich in mir,

mit meinen Wunden,

die nie jemand sieht,

die nie jemand spürt.

Dann weiß ich nicht weiter,

alles im Nebel

Wie schön wäre es,

wenn jemand durch diesen Nebel geht

und mich an die Hand nehmen könnte.

©Sabine Koss

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